Donnerstag, 3. November 2016
Helfernetzwerk in Findorff wirbt für das Projekt Noteingang

Hilfe im Fall der Fälle

Unter dem Motto „Hinschauen nicht Wegschauen!“ trommelt FinNetz, das Helfernetzwerk in Findorff, für das Projekt Noteingang. „Unser Ziel ist es, schwerpunktmäßig Kindern und älteren Menschen vor Ort Hilfe und Unterstützung anzubieten“, sagt Mit-Initiatorin Simone Walter, die das Vorhaben mit dem Verein der Findorffer Geschäftsleute auf die Beine stellen möchte.

„Im ersten Schritt haben wir uns auf dem Findorffer Sommerfest ein Meinungsbild von der Öffentlichkeit eingeholt und dabei festgestellt, dass das Projekt schon jetzt auf sehr viel Zuspruch stößt“, erläutert Walter. Zurzeit sucht FinNetz in den Einkaufsstraßen sowie an den Schul- und Kindergartenwegen nach geeigneten Anlaufstellen, an denen Noteingänge des Projekts eingerichtet werden können. Auffällige Aufkleber sollen diese dann kennzeichnen. „Die Hilfestellungen können je nach Bedarf sehr unterschiedlich aussehen: von einem Glas Wasser und einem Platz zum Ausruhen bis hin zu einem Pflaster für ein kleines Kind das gestürzt ist oder dem zur Verfügung gestellten Telefon für einen dringenden Anruf“, sagt Walter.

Die Anlaufstellen sollen möglichst auf alle Eventualitäten vorbereitet sein und werden im Vorfeld mit Verhaltenscodes, Telefonlisten und eventuell sogar mit kleinen Sets für die Erste Hilfe ausgestattet. „Wer sich für dieses Projekt entscheidet, wird außerdem von uns geschult, wie man beispielsweise mit verwirrten Personen umgehen soll“, erläutert Walter.

Zusammen mit dem Projekt Noteingang möchte die Mit-Initiatorin ein weiteres Vorhaben namens Nachbarschaftsbänke anstoßen. „Dabei wünschen wir uns, dass einzelne Geschäfte vor ihren Türen Bänke aufstellen, auf denen Bedürftige sich für eine kleine Pause niederlassen dürfen“, sagt Walter.

Interessierte, die gern mehr über das Projekt wissen möchten, können sich unter Telefon 52 51 00 81 oder per E-Mail an info@finnetz.com mit dem FinNetz in Verbindung setzen.

(Pressemitteilung, Text erschienen im Weser Kurier vom 06.10.2016)

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Quelle: Espabau aktuell 43.JG Dez. 2013

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